EF­FEK­TI­VE BOR­RE­LIO­SE-BE­HAND­LUNG

Borreliose natürlich behandeln mit Kräutern und Pflanzenextrakten

Die Art der Borreliose-Therapie ist immer abhängig davon, wie weit die Krankheit schon fortgeschritten ist. Neben der Behandlung mit Antibiotika kann auch eine natürliche Borreliose-Behandlung mit Kräutern und Pflanzenextrakten eingesetzt werden, um die Infektion zu bekämpfen.

Frühzeitige Diagnose wichtig

Bei der Borreliose-Behandlung kommt es in großem Maße darauf an, in welchem Stadium die Krankheit diagnostiziert wird. Je frühzeitiger erkannt, desto einfacher sind die Behandlungsmaßnahmen und desto kürzer ist der „Leidensweg“ der betroffenen Patienten.
Im Frühstadium, bzw. direkt nach einer Infektion kann die Krankheit in den meisten Fällen gut mit Antibiotika behandelt werden. Die Dauer der Borreliose-Behandlung liegt dabei zwischen 21 und 28 Tagen.
Sollte eine Borreliose jedoch nicht direkt erkannt und behandelt werden, kann es in manchen Fällen auch zu einer chronischen Verlaufsform kommen.

Infektion – Entzündungen – Immunsystem

Die Ausprägung und Schwere der Symptome hängt dabei oftmals von der Konstitution der Patienten ab. So spielen Entzündungen, die Ernährung sowie das Immunsystem eine große Rolle.
Der amerikanische Arzt Dr. Kenneth B. Singleton beschreibt in seinem Buch „The Lyme Disease Solution“, dass die Schwere der Symptome in einem direkten Zusammenhang mit dem Grad der Entzündungen stehen.
In den letzten Jahren hat sich daher bei der Borreliose-Behandlung die sogenannte 3 – I – Regel durchgesetzt. So sollte nicht nur die Infektion behandelt, sondern gleichzeitig auch etwas gegen die Entzündungen (Inflammation) unternommen und vor allem auch das Immunsystem gestärkt werden.
Neben den klassischen Medikamenten zur Borreliose-Behandlung, wie hochdosiertes Antibiotikum über einen Zeitraum von mehreren Wochen oder sogar Monaten, sollte daher auch eine anti-entzündliche Diät sowie regelmäßiges dosiertes Training durchgeführt werden.

Schulmedizin anwenden oder Borreliose natürlich behandeln?

Während in der akuten Phase (direkt nach einem Stich bzw. in den Wochen danach) immer ein Antibiotikum das Mittel der Wahl sein sollte, haben sich bei der Borreliose-Therapie auch naturheilkundliche Ansätze mit Kräutern und Pflanzenextrakten als sehr hilfreich erwiesen. Es gibt zahlreiche Studien, in denen die antimikrobielle Wirkung solcher natürlichen Mittel bereits nachgewiesen wurde.
Bekannte antimikrobielle Kräuter und Pflanzenstoffe bei Borreliose und deren Co-Infektionen:

  • Artemisia annua (einjähriger Beifuss)
  • Wilde Karde
  • Knoblauch
  • Katzenkralle
  • Zistrose
  • Andrographis Paniculata
  • Monolaurin
  • Cryptolepis
  • etc.

Auch mehrere Bücher wurden zum Thema „Borreliose natürlich behandeln“ bereits veröffentlicht. Einer der bekanntesten Autoren in diesem Bereich ist der amerikanische Arzt Dr. Stephen Harrod Buhner. In seinen Büchern beschreibt er die verschiedenen Wirkungen von Pflanzen und Kräutern und wie diese in der natürlichen Borreliose-Behandlung eingesetzt werden können.

Entgiftung und Behandlung von Entzündungen

Bei der natürlichen Borreliose-Therapie spielt neben der Behandlung der Infektionen auch die parallele Entgiftung eine große Rolle. Auch hierfür können Pflanzenextrakte und Kräuter eingesetzt werden, welche die Entgiftungsfunktion der Leber und der Niere unterstützen bzw. verstärken.
Bekannte Kräuter und Pflanzenstoffe für die Entgiftung:

  • Chlorella
  • Bärlauch
  • Salbei
  • Brennnessel
  • Giersch
  • Mariendistel
  • Hauhechel
  • Katzengamander
  • etc.

Zudem wird bei der natürlichen Borreliose-Behandlung der Fokus auf Entzündungen gelegt. So bietet bereits die Natur viele Stoffe, die für ihre anti-entzündliche Wirkung bekannt sind:

  • Curcuma
  • Zimt
  • Resveratrol
  • OPC
  • Bromelain (aus der Ananas)
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Ingwer
  • etc.